Workshops / Seminare
Quantenheilung Übungsabende
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Mit, 16.05.12, 09:00 - 10:30
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Therapien/Beratungen
Die Auswirkung der Meditation auf dem Körper
Die Wirkung, der meditative Zustand, ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert. Richard Davidson belegt bei tibetischen Mönchen eine größere Aktivität im linken Stirnhirnlappen und verstärkte Gamma-Wellen im EEG. Die Psychologin Sara Lazar konstatierte bei erfahrenen Meditierern deutliche Verdickungen in Bereichen der Großhirnrinde, die „für kognitive und emotionale Prozesse und Wohlbefinden wichtig sind“.
Die aktuelle Untersuchung der Neurowissenschaftler erlaubt zudem interessante Einblicke in den Zusammenhang von individuellem Empfinden und Gehirnvorgängen: Denn es zeigte sich, dass die subjektiv empfundenen Veränderungen während der Meditation mit der Stärke der gemessenen Hirnaktivität übereinstimmten. Meditation regt die innere Heilkraft an, die Hirnströme werden durch einen Anstieg der Hirnstromwellen beruhigt, die Stoffwechselaktivität sinkt ebenso wie Blutdruck und Pulsfrequenz. Herzschlag und Atmung werden ruhiger, was auch eine positive Wirkung auf die Psyche mit sich bringt. Sowohl Alphawellen als auch Deltawellen werden vermehrt gemessen. Meditieren kann Endorphine freisetzen, die Glücksgefühle auslösen und die Schmerzempfindlichkeit herabsetzen.
Die wissenschaftliche Forschung untersucht noch laufend die Wirkung der Meditation auf Geist und Körper, beispielsweise auf die Schmerzwahrnehmung. Große Bekanntheit hat Dr. Richard Davidson erlangt, der mit dem Dalai Lama und tibetanischen Mönchen zusammengearbeitet hat, um die Wirkung auf das Gehirn und die Hirnströme zu erforschen. So hat sich gezeigt, dass sich im Gehirn bei täglicher, ausgedehnter Meditation positive, messbare Veränderungen zeigen, die sich auch im Verhalten und in der Wahrnehmung der Umwelt bei den Meditierenden zeigen.
Auch werde vermutet, dass das Immunsystem durch Meditation gestärkt und eine positive Grundeinstellung erreicht wird. Bei positiven Emotionen ist die Aktivität der linken Hirnhälfte verstärkt. "In Hirnstromkurven zeigt sich ein auffälliger Zusammenhang zwischen linksseitiger Hirnaktivität und verbesserter Immunreaktion", erläutert Psychologe Ott. In zahlreichen wissenschaftlichen Studien hat sich Meditation bei Schmerz, Phobien, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Rücken- und Nackenschmerzen und sogar als Prophylaxe gegen Krebs als wirksam erwiesen.
„Kernspin im Nirwana“. http://www.zeit.de/2008/06/P-Ulrich-Ott/komplettansicht (Jän.2012)
„Meditation Gives Brain a Charge, Study Finds”. Marc Kaufman Washington Post Staff Writer Monday, January 3, 2005; Page A05, http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A43006-2005Jan2.html (Jän.2012)
„Buddha on The Brain”. http://www.wired.com/wired/archive/14.02/dalai.html (Jän.2012)
“Die Fahrschule des Bewusstseins“ Barbara Galaktionow 18.05.2008 http://www.heise.de/tp/artikel/27/27939/1.html (Jän.2012)
http://www.welt.de/die-welt/wissen/article7649346/Meditieren-veraendert-...

